Hintergrundinformationen zu Kangoo-Jumps: Was
sind Kangoo-Jumps und was kann man damit machen? Kangoo Jumps sind sehr einfach zu bedienende Spring-Stiefel für den breiten Markt. Man kann damit
bis zu 70 cm aus dem Stand springen und bis zu 2,5 m lange Sprünge machen. Gedacht sind die Kangoo-Jumps für den Fitnessgebrauch und für medizinische Anwendungen. Funktion: Die Kangoo-Jumps sind aus einem Schuh und den Federn aufgebaut. Der Schuh ähnelt einer Mischung
aus Skischuh und Inlineschuh. Die Außenschale ist fest und mit Schnallen zuzuklicken. In dem harten Außenschuh ist ein dickerer Innenschuh, der herausgenommen werden kann. Das Federelement besteht aus zwei separaten
gebogenen Blattfedern aus Plastik. Zwischen die Blattfedern wird ein Art Gummiband als eigentliche Sprungfeder Erfahrungen: Kangoo-Jumps sind sehr einfach zu handhaben. Bisher habe ich noch keinen getroffen der nicht nach ein paar
skeptischen Schritten sofort losgelaufen wäre. Für Leute mit über 90 Kg ist die Feder für große Sprünge zu schlaff. (Der Hersteller arbeitet gerade an einer High-Performace Varianten, die das Problem lösen sollte).
Tests mit Stahlfedern an Stelle der Gumibänder erhöhen die Performance enorm, haben aber einen geringeren Laufkomfort zur Folge.
Hintergrund und Geschichte der Kangoo-Jumps: Die Pionierarbeit an Springschuhen begann bereits in den 20er Jahren in Osteuropa. Der
ursprüngliche Zweck war die Rehabilitation von Bein-, Hüft- und Rückenproblemen, die oft durch exzessives Training oder Sportunfälle verursacht wurden. Das ursprüngliche Konzept und die Designelemente wurden viel später
in den 80er Jahren in Kanada wiederentdeckt. Denis Naville, ein Schweizer Ingenieur, führte diese Entwicklung weiter und verbesserte Leistung, Design und Komfort.Das erste Modell KJ-1 wurde auf der
Pariser Sportmesse SISEL 1994 präsentiert. Hier. Zu dieser Zeit waren die wesentlichen Zielgruppen Jogger, Athleten und Menschen, die eine sichere Methode für Fitness und Gewichtsverlust suchten. Schnell wurde aber
erkannt, dass die Kangoo Jumps beim Gebrauch riesigen Spaß machten und eine regelrechte Euphorie auslösten . Passend zu den Jumps wurde 1996 das erste “Kangoo’Robic Programm mit innovativen Übungen beim
Gebrauch der Kangoo Jumps entwickelt. Eine Vielzahl von bekannten europäischen Fitness Clubs bieten heute schon “Kangoo’Robic Kurse an. Anfang 1997 wurde das Kangoo’Robic Programm von der International Fitness and
Aerobic Academy (IFAA) und Anfang 1998 auch von der Aerobic Fitness Association of America (AFAA) – der weltgrößten Aerobic Organisation - anerkannt. In der Zwischenzeit ließ der Erfinder Denis Naville
mehrere neue Patente für beachtliche technische Produktverbesserungen eintragen, die für eine bessere Springleistung und für mehr Komfort sorgten. Seit 1995 wurden mehrere signifikante medizinische Studien durchgeführt,
die beweisen, dass der Bodenkontakt beim Laufen um bis zu 60% reduziert werden kann. Ein Modell für Junioren wurde Ende 1999 auf den Markt gebracht. Das letzte, effizienteste Modell KJ-4 XR ist seit
September 2001 erhältlich.. Die Zukunft der Kangoo-Jumps: Der Erfinder der KJ, Denis Naville, ist ein typischer Vertreter des “Schweizer Ingenieurs”. Er verbringt viel Zeit damit die Kangoo Jumps zu verbessern und neue Produktlinien zu
entwickeln. Dabei wird gerade an einem neuen Modell - speziell für Hochleistungssportler – entwickelt. Angeblich steht der neue Hochleistungsschuh kurz vor der Sereinreife.Weiterhin wird gerade
ein neues Modell (KJ-7) entwickelt, das statt der ursprünglichen harten Schale einen Soft-Schuh bietet, das den Menschen , die Problem mit harten Stiefeln haben (z.B, in Skistiefel oder Inline - Skates,) eine
besseren Tragekompfort leisten,. Das Soft-Schuh Modell fühlt sich an wie ein komfortabler Laufschuh, soll jedoch der Knöchelregion genügend Halt geben. Von dem KJ7 wird es ebenfalls ein Juniormodell geben. |